Städtereise – Auf den Spuren des Philipp M.
Die inspirierenden Werke des Philipp M. kennen wir alle. Doch wie hat er gelebt und durch welche Straßen ist er flaniert und hat über seine neusten Werke nachgedacht? Hildesheim war seine zentrale Wirkstätte. Hier hat der Dichter und Denker zehn Jahre lang gelebt und die Welt mit seinen bahnbrechenden Ideen verändert.
GESCHWISTI 2023 nimmt Sie mit auf eine unvergessliche Reise auf den Spuren des Philipp M.
HILDESHEIM
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Moltke 66
In der legendären 5er-WG in der Hildesheimer Oststadt verbrachte der Junggeselle viele seiner wilden Jahre. In seinem stuckverzierten Altbauzimmer mit Blick in die Baumwipfel des ausladenden Hinterhofs verfasste er seine Grundlagenwerke zu Daumus I + II.
Future-Edeka
Auch ein großer Denker hat alltägliche Bedürfnisse. Im Future-Edeka am Rande der Hildesheimer Oststadt versorgte er sich mit Lebensmitteln aller Art. Definitiv einen Besuch wert!
Keßlerstraße
Die bereits 1269 erstmals amtlich erwähnte Keßlerstraße ist ein wahrer Hinkucker. Kleine Fachwerkhäuschen reihen sich hier etwas krumm und schief aneinander. Hier soll es zu Philipp M.s Zeiten auch ein legendäres Wohnprojekt gegeben haben. Können Sie es entdecken?
Tausendjähriger Rosenstock
Wenn Sie glauben, dass der tausendjährige Rosenstock wirklich noch so jung ist, dann werden Sie bei einem Besuch eines Besseren belehrt. Seit Jahrmilliarden hegen und pflegen Heiliger Geist, Gott und Jesus dieses zarte Hagebuttengewächs. Wer das nicht gesehen hat, kann nicht wirklich an den einen wahren Gott glauben.
Umgestülpter Zuckerhut
In diesem aus statischer Sicht etwas unsinnigen Gebäude versteckt sich im Erdgeschoss ein kleines Café. Hier soll Philipp M. über einige Zeit Stammgast gewesen sein. Doch was hat ihn hierher gezogen? Der überteuerte Hipster-Cappuccino wird es nicht gewesen sein …
Moltke 68
Kaum jemand kannte zu Philipp M.s Studienzeiten nicht das WG-Haus Moltke 68. Hier sollen etagenübergreifende WG-Partys mit über 400 Leuten stattgefunden und Einnahmen im vierstelligen Bereich erzielt worden sein. Doch die Partys allein waren nicht der alleinige Grund für nahezu tägliche Besuche Philipp M. im Hochparterre des Hauses …
St. Michaelis
Dieses UNESCO-Weltkulturerbe hat nichts mit Philipp M. zu tun. Als anständige Tourist*in sollten Sie diesen Ort dennoch besuchen und eine Postkarte kaufen. Viel Spaß.
Café Viva
Einfach mal ausspannen, das ist im Café Viva, gleich gegenüber von der Frauen-Vollzugsanstalt, am Kalenberger Graben gelegen, möglich. Hier soll Philipp M. mit seinen Schwestern Johanna U. und Katharina O. gelegentlich ein Heißgetränk geschlürft haben.
Der Spanier
Altmodisches Interior, ein verrauchter Billard-Raum und Bier vom Fass, all das bietet die Kneipe „Der Spanier“. Funfact: Nicht wegen des kulinarischen Angebots trägt der Laden seinen Namen. Vielmehr fahren die Besitzenden gerne nach Spanien in den Urlaub. Woher wir das wissen? Aus „Ekstase & Wissbegier: Erinnerungen an die guten Jahre“ von Philipp M. Er soll hier nämlich das ein odere andere Kristallweizen angeschrieben haben.
Restaurant Alazani
Edelste georgische Küche bietet das Restaurant Alazani, nicht unweit vom Spanier gelegen. Hier ist die ganze Familie am Werk und bringt uns Kartoffeln bei, wie gute Küche sein kann. Achtung! Unbedingt im Voraus reservieren!
Literaturkirche St. Jacobi
Aus seinen Romanen, Abhandlungen und Essays hat Philipp M. auf der ganzen Welt gelesen. Doch am epischsten fühlte es sich für ihn in der Literaturkirche St. Jacobi an. Die entweihte Kirche bot weder Temperaturen über sieben Grad, noch konnte man den Lesenden wegen des enormen Kirchenhalls irgendwie folgen. Philipp M. hat es dennoch gefallen.
Oststadtgrill
Selten hat ein Genie wie Philipp M. Zeit für Alltägliches. Kochen soll nicht unbedingt zu seinen Stärken gezählt haben. Doch der Oststadtgrill hat ihn mit edelster türkischer Küche von Lahmacun, Dürüm, Pizza und Pide versorgt.
Domäne Marienburg
Wenn es einen Ort gibt, den man als Kaderschmiede der deutschsprachigen Kulturlandschaft bezeichnen kann, dann die Domäne Marienburg, am Arsch der Heide außerhalb von Hildesheim gelegen. Für die Studierenden ein Objekt des puren Hasses (schlechte Anbindung, kein Wlan, kein Mobilfunknetz, keine Verpflegung) ist dieser Ort für Tourist*innen dennoch ein Muss. Gönnen Sie sich ein Stück Torte für 29,99 Euro im Hofcafé und sehen beim Aperol Spritz trinken den abgehetzten Studis zu, wie sie ihr selbstgeschmiertes Pausenbrot mampfen müssen.
Hotel Van der Valk
Ihr Basislager für Ihre Erkundungen Hildesheims sollte das Hotel Van der Valk am historischen Marktplatz gelegen, sein. In gediegener Atmosphäre können Sie hier wohlig ruhige Nächte verbringen und frisch gestärkt zu ihren Ausflügen aufbrechen. Ob Philipp M. dieses Hotel je betreten hat, ist nicht überliefert.
Hildesheim:
Perle Niedersachsens
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